Fruchtig, cremig & würzig 🎃🍛
Pflaume und Hokkaido haben im September gleichzeitig Saison – warum also nicht beide in einen Topf? In diesem Curry trifft der nussige Hokkaido-Kürbis auf fruchtige Pflaumen und cremige Kokosmilch. Die Pflaumen bringen eine angenehme Süße und leichte Säure mit, ohne dass das Curry zu süß wird. Ein besonderes Gericht für Spätsommer und Herbst. Beide sind übrigens gerade unser Obst & Gemüse des Monats September, frischer bekommst du sie nicht.
Für 4 Personen | Kochzeit: ca. 30 Minuten
Zutaten: 🛒
Für das Curry
- 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
- 6–8 Pflaumen
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- ca. 2 cm frischer Ingwer
- 1 EL Öl
- 1 EL Tomatenmark
- 2 TL Currypulver
- ½ TL Kreuzkümmel
- ½ TL Paprikapulver, edelsüß
- Chiliflocken nach Geschmack
- 400 ml Kokosmilch
- 250 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- 1–2 TL Zitronen- oder Limettensaft
- Salz
- Pfeffer
Dazu
- 250–300 g Basmatireis
Zubereitung:
1. Gemüse vorbereiten
Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Mit Schale in mundgerechte Würfel schneiden. Schälen musst du ihn nicht, denn beim Hokkaido wird die Schale beim Garen weich. Die Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken.
2. Gewürze anrösten
Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark, Currypulver, Kreuzkümmel, Paprikapulver und nach Geschmack einige Chiliflocken unterrühren und kurz anrösten.
3. Kürbis garen
Die Kürbiswürfel dazugeben und 2–3 Minuten mitbraten. Anschließend Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 15–20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich, aber noch leicht bissfest ist.
4. Pflaumen hinzufügen
Die Pflaumenspalten und den Honig bzw. Ahornsirup vorsichtig unterheben. Weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen. Die Pflaumen dürfen weich werden, sollten aber nicht vollständig zerfallen.
5. Abschmecken & servieren
Das Curry mit Zitronen- oder Limettensaft, Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Chili abschmecken. Zusammen mit frisch gekochtem Basmatireis servieren.
💡 Tipp
Besonders lecker wird das Curry mit reifen, aber noch festen Pflaumen. Sie behalten beim Kochen besser ihre Form und bringen eine schöne fruchtige Säure mit. Wer es weniger süß mag, lässt den Honig zunächst weg und gibt ihn nur bei Bedarf hinzu.
🌱 Vegan-Tipp
Mit Ahornsirup statt Honig ist dieses Curry komplett vegan.
Guten Appetit! 🍂
