Regional ist nicht gleich regional
Heutzutage achten wir viel bewusster darauf, was wir konsumieren 🥕. Tatsächlich ist die Herkunft eines Lebensmittels zu einem wesentlichen Kaufkriterium geworden: Wir bevorzugen Produkte, die in unserer eigenen Region angebaut oder hergestellt werden 🌱. Laut einer Umfrage der Stiftung Warentest wird die lokale Herkunft immer wichtiger 📊. Fast 80 % der Befragten achten besonders auf die Herkunft von Obst und Gemüse 🍎🥦, während 88 % es für entscheidend halten, die lokalen Erzeuger und die regionale Wirtschaft zu unterstützen 🤝. Diese Ergebnisse zeigen, dass der Trend zu Regionalität weit mehr als nur eine Modeerscheinung ist - er ist zu einem entscheidenden Faktor in unserem Konsumverhalten geworden. Doch was verstehen die Verbraucher überhaupt unter „Region“? Dabei versteht fast ein Drittel der Befragten ein begrenztes Naturgebiet (wie das Allgäu o.ä.) oder den eigenen Landkreis/Bundesland 🗺️ – nur 6 % sehen ganz Deutschland als regional an. Auch beim Radius sind sich viele uneinig: Während die eine Hälfte eine Region nicht in Kilometern definieren möchte, hält die andere Hälfte eine Grenze von 50 bis 100 Kilometern für sinnvoll 📍.
Genau diese unterschiedlichen Vorstellungen spiegeln sich auch im Angebot wider 🛒: Da es keine einheitliche Linie gibt, fällt es Verbrauchern im Alltag schwer, die tatsächliche Herkunft zu erkennen. Gleichzeitig werden viele Produkte als „regional“ verkauft, obwohl sie alles andere als das sind ⚠️. Das liegt daran, dass regionale Begriffe - bis auf wenige Ausnahmen - rechtlich nicht klar definiert sind ⚖️. Bei rechtlich ungeschützten Begriffen wie „Heimat“ oder „Region“ auf der Verpackung kann es sein, dass die Lebensmittel aus dem Umland, aus dem Bundesland, aus ganz Deutschland oder sogar aus dem Ausland kommen 🌍. Durch dieses rechtliche Vakuum ist die Interpretation der Händler sehr subjektiv und wird oft rein als Verkaufsargument genutzt 💬. Das führt dazu, dass Verbraucher Produkte mit schönen „Regional“-Etiketten kaufen, die in Wirklichkeit über 100 Kilometer weit transportiert wurden 🚚 und der eigenen Region kaum noch zugutekommen.
Bei farmely ist es unsere Priorität, die lokalen Erzeuger direkt mit dir zu verbinden 🤍. Deshalb sind wir ständig auf der Suche nach frischen Lebensmitteln aus unserer Region, damit sie in unserem Laden immer für dich bereitstehen 🧺.
Aber was bedeutet „regional“ für farmely?
Wir definieren ein Produkt als regional, wenn es in einem Umkreis von 50 bis 100 Kilometern erzeugt oder verarbeitet wird 📍, wobei wir immer die am nächsten gelegenen Erzeuger bevorzugen 🌿. Zudem ist es super einfach, sie in unserem Laden zu erkennen! Auf jedem Preisschild findest du transparente Informationen über die Herkunft 🏷️. Unten rechts siehst du immer zwei Symbole:
- Die Wertschöpfung: Das Icon eines kleinen Landwirts 👨🌾 zeigt dir, dass das Produkt in der Region erzeugt wurde (zum Beispiel frische Lebensmittel direkt vom Feld wie Obst, Gemüse, Fleisch, Milch oder Eier 🥚🥬). Auf der anderen Seite zeigt dir das Icon einer Kochmütze 👩🍳, dass das Produkt hier verarbeitet wurde (wie Kaffee oder Schokolade 🍫, die lokal hergestellt werden, aber deren Rohstoffe eventuell aus anderen Ländern und Regionen stammen).
- Die Entfernung: Direkt daneben siehst du die Icons <50 km oder <100 km 📏. Sie zeigen dir an, ob die Entfernung zum Ort der Erzeugung oder Verarbeitung weniger als 50 bzw. 100 Kilometer im Umkreis beträgt.
Quelle:
Umfrage Stiftungs Warentest
